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Erklärung wahlkabine.at

wahlkabine.at wurde im Jahr 2002 vom Institut für Neue Kulturtechnologien/t0 unter namhafter politikwissenschaftlicher Beteiligung entwickelt und im Vorfeld der Nationalratswahlen 2002 erstmals eingesetzt. Seither erfreut sich die Politik-Orientierungshilfe im Internet einer großen Beliebtheit, die sich in bisher mehr als 70 Millionen Beantwortungen von Einzelfragen widerspiegelt.

wahlkabine.at versteht sich als ein Instrument der politischen Bildung, das auf spielerische Weise die Auseinandersetzung mit politischen Inhalten fördert und sachliche Informationen sowie Feedback-Interaktionsmöglichkeiten zur Verfügung stellt. Angesichts des Umstands, dass Politik-Inhalte in den Medien durch eine zunehmende Personalisierung in den Hintergrund treten, schafft die Veröffentlichung aller Parteienstandpunkte sowie begleitende Texte zu Demokratie und politischer Partizipation eine öffentlich zugängliche und stark frequentierte Ressourcensammlung.

wahlkabine.at erteilt keine Wahlempfehlungen, sondern dient zur Überprüfung der Übereinstimmung von individuellen Positionen mit jenen der Wahl werbenden Parteien. Die Parteien haben die Möglichkeit, die Fragen selbst zu beantworten und Gewichtungen vorzunehmen. Ein unabhängiges Redaktionsteam überprüft deren Validität und gewährleistet eine ausgewogene Themenauswahl, die auch dem Faktum Rechnung tragen muss, dass sich die programmatischen Grundlagen der Parteien oft nicht unterscheiden.

wahlkabine.at gewährleistet absoluten Datenschutz und wertet keinerlei Daten aus. Das Projekt basiert zudem auf Open Source Technologie sowie auf einem transparenten Algorithmus. Aufgrund der Kombination von ermittelten Parteienpositionen und der zweifachen Gewichtung durch Parteien und UserInnen ergibt sich - je nach Anzahl der Fragen - ein Spektrum von bis zu 1.500 möglicher Resultate, die als graduelle Nähe bzw. Distanz zu den Parteien auf einer Balkengraphik ausgewiesen werden. Daraus resultiert auch eine sehr geringe Vorhersehbarkeit der Ergebnisse.

wahlkabine.at ist ungeeignet zur Ermittlung einer politischen Überzeugung sowie zur Ermittlung der Glaubwürdigkeit einer Parteienzugehörigkeit. Sehr wohl aber eignet sich die Online-Orientierungshilfe zur Reflexion des persönlichen Wahlverhaltens und hält mit der Veröffentlichung mitunter nicht bekannter Parteienpositionen auch Überraschungen bereit.

 

Univ.-Prof. Dr. Sieglinde Rosenberger
Institut für Politikwissenschaft , Universität Wien

Univ. Prof. Dr. Anton Pelinka
Institut für Konfliktforschung Wien, Central European University Budapest

Univ.-Prof. Dr. Peter Filzmaier
Department Politische Kommunikation Donau-Universität Krems

Univ.-Prof. Dr. Birgit Sauer
Institut für Politikwissenschaft , Universität Wien

DDr. Hubert Sickinger
Institut für Konfliktforschung Wien

Mag. Dr. Karin Liebhart
Institut für Politikwissenschaft , Universität Wien