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Home » Glossar » Sicherheit - Überwachungskameras

Sicherheit - Überwachungskameras

Die Installation von Videokameras im öffentlichen Raum wird üblicherweise damit begründet, dass Verbrechen verhindert werden sollen. Die Wirkung der Videoüberwachung wird von der Fachwelt jedoch relativ einhellig beurteilt: Es handelt sich dabei hauptsächlich um eine Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls, da kriminelle Aktivität auf andere Orte verlagert wird. Auch der Erfolg der Verwendung von Bildern aus Überwachungskameras zur Aufklärung von Verbrechen ist beschränkt, da professionelle Kriminelle die Kompetenz entwickeln,  dem Kameraauge zu entgehen, sodass die Beobachtung im Grunde unbeteiligte Bürger und Bürgerinnen betrifft. Überwachungskameras haben überdies häufig keine rechtliche Grundlage, d.h. dass sie widerrechtlich installiert und betrieben werden.

In engem Zusammenhang mit diesem Thema ist die sogenannten Vorratsdatenspeicherung zu sehen, d.h. die die automatische Speicherung von Videobildern, Telefon- und Internetverbindungen. So wird seit 2010 auch in Österreich automatisch gespeichert, von welcher Nummer aus, wie lange und mit wem von einem Handy telefoniert wurde oder welche Internetseiten besucht werden. Diese Daten werden erst nach sechs Monaten gelöscht. Die Vorratsdatenspeicherung wird vor allem deshalb kritisiert, da die systematische Speicherung solcher Daten durch den Staat alle Bürger und Bürgerinnen besonders verletzlich macht und mit der Wahrung der Privatsphäre nicht zu vereinbaren ist.

Weitere Informationen finden Sie unter: