Skip to content.
ÖH-Wahlen 2015
Österreichische HochschülerInnenschaft
EU-Wahl 2014
Wahlen zum EU-Parlament
Nationalratswahlen 2013
Wahlen zum
österreichischen Nationalrat
ÖH-Wahlen 2013
Österreichische HochschülerInnenschaft
Landtagswahlen 2013
in Salzburg
Jubiläumsausgabe 2012
10 Jahre wahlkabine.at!
Landtagswahlen 2013
in Kärnten
Landtagswahlen 2013
in Niederösterreich
ÖH-Wahlen 2011
Österreichische HochschülerInnenschaft
Landtagswahlen 2010
in der Steiermark
Landtagswahlen 2010
im Burgenland
Archiv
Alle Wahlen seit 2002
Home » Glossar » Sicherheit - Nachbarschaftswachen und private Sicherheitsdienste

Sicherheit - Nachbarschaftswachen und private Sicherheitsdienste

In den Medien wird häufig über ansteigende Kriminalitätsraten berichtet. Das Interesse an privaten Sicherheitsdiensten, Nachbarschaftswachen oder Bürgerwehren hat daher in den letzten Jahren stetig zugenommen.

 "Nachbarschaftswachen" sind vor allem im englischsprachigen Raum weit verbreitet ("Neighbourhood Watch", "Crime Watch"). Es handelt sich dabei meist um Vereine, die Eigentumskriminalität (Hauseinbrüche, Autodiebstähle, Vandalismus) verhindern und dadurch verbesserte Wohnsicherheit herstellen wollen. Dies soll durch den Austausch von Informationen über Einbrüche und verdächtige Aktivitäten sowie einen verstärkten Kontakt zwischen den Nachbarn und mit der Polizei erreicht werden.

In manchen österreichischen Gemeinden wurden mittlerweile außerdem "Bürgerwehren", "Stadtwachen" oder "Ordnungswachen" gegründet, die allerdings mit unterschiedlichen Befugnissen ausgestattet sind: während die Wache in Linz nur präventiv und aufklärend wirken soll, darf die Stadtwache in Graz auch Strafen verhängen. Auch in anderen europäischen Ländern gibt es ähnliche Bestrebungen: In Italien hat die Regierung Berlusconi 2009 ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, dass sich Freiwillige als Bürgerwehr organisieren und Patrouillen in der Stadt machen, um im Verdachtsfall mit Handy und Funkgeräten Kontakt zur Polizei herzustellen.

Auch private Sicherheitsdienste sind in den letzten Jahren zu einem fixen Bestandteil des Stadtbilds geworden. Nicht nur Unternehmen wie Banken, Einkaufszentren oder Diskotheken nehmen ihre Dienste in Anspruch, sondern auch Gemeinden, die das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung verstärken wollen.

Kritik an solchen Organisationen und Firmen wird vor allem deswegen geübt, da Aufgaben, die eigentlich von der Polizei ausgeübt werden sollten, zunehmend an Private übertragen werden. Diese sind meist nicht ausreichend ausgebildet und unterliegen überdies nicht den verschärften Strafbedingungen, die Polizeibedienstete betreffen. Auch sind die Zuständigkeiten oft nicht klar geregelt.