Wie entsteht eigentlich eine Wahlkabine?

Wahlkabine.at macht es sich zur Aufgabe, sachliche Informationen zu Wahlen bereitzustellen. Dabei ist es ein unerlässliches Qualitätsmerkmal, dass erfahrene ExpertInnen an jeder Ausgabe der Politik-Orientierungshilfe mitwirken.

Diese ExpertInnen aus den Bereichen Politik, Journalismus und Wissenschaft entwickeln gemeinsam mit dem wahlkabine.at-Team in einem mehrwöchigen Prozess einen Pool an Fragen, die spezifisch zur jeweiligen Wahl passen. Dabei soll ein möglichst breites Themenspektrum abgebildet werden. Der Fragenkatalog deckt dabei nicht nur aktuelle politische Themen ab, sondern greift auch traditionell Fragestellungen auf, die medial weniger präsent sind.

Der Katalog aus rund 40 Fragen geht dann an alle Parteien, die bei der jeweiligen Wahl am Wahlzettel stehen. Um Richtigkeit und Transparenz sicherzustellen, akzeptiert wahlkabine.at nur Antworten, die durch die Bundesgeschäftsführung der Parteien erfolgen bzw. mit der Bundesgeschäftsführung akkordiert wurden. Die Parteien können die Fragen nicht nur mit JA oder NEIN beantworten, sondern müssen auch ihre Wichtigkeit bewerten. Parteien können außerdem Kommentare zu ihren Antworten abgeben, die ebenfalls veröffentlicht werden. So erhalten UserInnen von wahlkabine.at noch zusätzliche Informationen zu den Positionen der Parteien und erfahren, was hinter den Antworten steckt.

Aus dem beantworteten Fragenkatalog wird gemeinsam mit erfahrenen JournalistInnen und PolitikwissenschafterInnen entschieden, welche Themen es letztlich in die Online-Wahlkabine schaffen. Dabei wird auf ein breites Themenspektrum geachtet, sowie dass die ausgewählten Fragen eine gute Differenzierung zwischen den Parteien aufzeigen. Das wahlkabine.at Redaktionsteam überprüft außerdem, ob die Antworten der Parteien plausibel sind und eine gewisse Kontinuität in der politischen Linie der letzten Monate aufweisen. Hierbei beruft sich das Team unter anderem auf öffentliche Quellen, wie Parteiprogramme, Medienberichte, Statements der Parteien oder Abstimmungsverhalten. Die finalen rund 25 Fragen (diesmal sind es 26) und dazugehörigen Antworten pflegt das Team schließlich in die Applikation ein, um die App zeitgerecht vor einem Wahlgang anbieten zu können.

Schließlich sind unsere UserInnen am Zug und können sich durch die Fragen klicken. Geantwortet werden kann mit JA, NEIN oder KEINE ANTWORT und die Wichtigkeit der Frage bewertet werden. Am Ende zeigt wahlkabine.at auf, mit welchen Parteien die eigenen Standpunkte am ehesten übereinstimmen und abweichen. Mit einem Klick auf „Vergleichen“ erhalten UserInnen zusätzlich eine detaillierte Übersicht ihrer eigenen Antworten und jenen der Parteien zu den einzelnen Fragen, inklusive der Parteikommentare. Wahlkabine.at spricht allerdings keine Wahlempfehlung aus. Sie dient vielmehr dazu, objektive Informationen bereit zu stellen und eine Auseinandersetzung mit den Inhalten der verschiedenen Parteien anzuregen. So trägt wahlkabine.at entscheidend zur politischen Bildung und Aufklärung bei.

Und jetzt: Klickt euch durch die Wahlkabine zur Nationalratswahl 2019 und vergleicht eure eigenen Standpunkte mit denen der verschiedenen Parteien!

Einen Überblick, wie genau die Methodik von wahlkabine.at funktioniert, findet sich auch hier.

Was gibt es sonst Neues über die wahlkabine?

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