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Kleine Zeitung: Online-Wahlkabine hilft bei der Entscheidung

4. Juni 2008

Online-Wahlkabine hilft bei der Entscheidung

Internet-Tool bietet Orientierungshilfe für Erstwähler

Als Entscheidungshilfe bei den Tiroler Landtagswahlen am 8. Juni steht den Wählern das Online-Tool von wahlkabine.at zur Verfügung. Dem User werden in der Internet-Wahlkabine Fragen zu verschiedenen Sachthemen vorgelegt und danach berechnet, wie weit die eigene Meinung mit jener der Parteien übereinstimmt.

"Orientierungshilfe." Das Tool sei nicht zur Überprüfung der politischen Gesinnung gedacht und spreche auch keine Wahlempfehlung aus. Vielmehr sei es eine "politische Orientierungshilfe und richtet sich insbesondere an die Gruppe der Erstwähler", erklärt der Projektleiter Martin Wassermair vom Institut für Neue Kulturtechnologien gegenüber der APA. Bei den Landtagswahlen in Niederösterreich im März dieses Jahres wurden insgesamt 700.000 Fragen beantwortet. Für die Tirol-Wahl rechnet Wassermair damit, dass die Millionengrenze überschritten werde.

Fragen. "Soll das Land Tirol die Errichtung von Minaretten bei islamischen Glaubensstätten untersagen?" lautet eine der 26 Fragen auf wahlkabine.at. Es wird versucht, alle politisch relevanten Sachthemen mit den Fragen abzudecken, wobei auch auf die Aktualität geachtet werde. Ferner finden auch Fragen mit besonders gesellschaftspolitischer Relevanz Berücksichtigung. "Zum Beispiel der Schwangerschaftsabbruch, über dieses Thema reden die Parteien sehr ungern. Aber hier lassen sich dann die unterschiedlichen Positionen der Parteien gut differenzieren", erläutert Wassermair.

Übereinstimmung und Abweichung. Die Antworten auf die Fragen können mit "weniger wichtig" oder "sehr wichtig" bewertet werden. Anschließend vergleicht die Internet-Wahlkabine die Eingaben mit den Standpunkten der Tiroler Parteien und zeigt den Grad der persönlichen Übereinstimmung oder Abweichung auf. Wer es noch genauer wissen will, kann danach die Einstellungen der Parteien für jede einzelne Frage - teilweise mit Kommentaren der Parteien versehen - nachlesen.

Katalog. Der Fragenkatalog werde von einem Expertenteam zusammengestellt und den Parteien zur Beantwortung vorgelegt. Die Bereitschaft der Parteien, sich zu beteiligen, sei höchst unterschiedlich. "Vor allem die Parteien, welche in einem Bundesland - bei Landtagswahlen etwa - die Mehrheit haben, neigen dazu, die Beteiligung zu verweigern. So wollte die ÖVP bei den niederösterreichischen Landtagswahlen ursprünglich ihre Nennung auf dem Rechtsweg unterbinden", erklärt Wassermair.

Projekt. Wahlkabine.at ist ein Projekt des Wiener Instituts für Neue Kulturtechnologien in Kooperation mit der Österreichischen Gesellschaft für Politikwissenschaft, der Gesellschaft für Politische Aufklärung sowie dem Institut für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck. Im Herbst 2008 soll das Tool auch erstmals außerhalb Österreichs, nämlich in Südtirol, zum Einsatz kommen.

Netzwerke. "Das grenzüberschreitende Projekt ist", so Wassermair, "ein großer Ansporn für die Einbindung von wahlkabine.at in ein gesamteuropäisches Vorhaben zu den EU-Parlamentswahlen im Juni 2009". Bei einem Treffen des Europäischen Netzwerks der Politischen Bildung (NECE) im EU-Parlament im Juni dieses Jahres werde das Projekt als europäisches Best Practice Modell vorgestellt.
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