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Familie: Kostenlose Verhütungsmittel

Österreich liegt mit mehr als 3000 Teenager-Schwangerschaften pro jahr im österreichischen Spitzenfeld, Tendenz steigend. Auch die zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Unter-18-Jährigen steigt stetig. Die Gründe dafür sind vielseitig: Jugendliche haben immer früher Sex, sind jedoch oft schlecht über Verhütung und Empfängnis informiert. Manche Jugendliche haben auch deshalb ungeschützten oder unregelmäßig geschützten Geschlechtsverkehr, weil sie teure Kosten für Verhütungsmittel scheuen. Gratiskondome, die bei ÄrztInnen, in Spitälern oder in Schulen abgegeben würden, könnten hier gegensteuern.

Österreich liegt mit mehr als 3000 Teenagerschwangerschaften pro Jahr im europäischen Spitzenfeld, Tendenz steigend. Auch die Zahl der Schwangerschaftsabbrüche bei Unter-18-Jährigen steigt stetig. Die Gründe dafür sind vielseitig: Jugendliche haben immer früher Sex, sind jedoch oft schlecht über Sexualität, Verhütung und Empfängnis informiert. Einerseits wird mangelhafte Aufklärung durch Eltern und Schule, andererseits ein fehlendes Problembewusstsein bei den Jugendlichen verantwortlich gemacht. Auch Faktoren wie Armut und Bildungsferne, schulische Misserfolge, sowie Alkohol- und Drogenkonsum spielen eine große Rolle. 


Manche Jugendliche haben auch deshalb ungeschützten oder unregelmäßig geschützten Geschlechtsverkehr, weil sie teure Kosten für Verhütungsmittel scheuen. Eine unbürokratische Abgabe von Gratiskondomen, die bei ÄrztInnen, in Spitälern oder in Schulen abgegeben würden, könnten hier gegensteuern. Diese Maßnahme wurde bereits von Vertretern und Vertreterinnen verschiedener österreichischer Parteien (z.B. ÖVP-Gesundheitsministerin Kdolsky, SPÖ-Vorarlberg) überlegt. In manchen Organisationen ist es bereits jetzt rund um das Jahr möglich, kostenlose Kondome zu erhalten (z.B. PRO:U). Kondome bieten außerdem als einziges Verhütungsmittel auch Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten (z.B. AIDS, Hepatitis B, Syphilis), die auch in Österreich im Ansteigen begriffen sind.

Diese Maßnahmen könnten z.B. durch Aufklärungsworkshops an Schulen ergänzt werden, in denen ÄrztInnen, SexualpädagogInnen oder PsychologInnen und auch Organisationen wie achtung°liebe bzw. das Netzwerk der österreichischen Frauengesundheitszentren Fragen der Jugendlichen über Sexualität, Verhütung und Schwangerschaft beantworten.

Quellen:

http://www.netdoktor.at/sex_partnerschaft/fakta/teenagerschwangerschaft.shtml
http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/381440/index.do?from=suche.intern.portal
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/339740/index.do?from=suche.intern.portal
http://oesterreich.orf.at/stories/313524/
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,290218,00.html
http://www.firstlove.at
http://your-life.com