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Home » Glossar » Medien - Computer- und Videospiele mit gewalttätigen Inhalten

Medien - Computer- und Videospiele mit gewalttätigen Inhalten

Anlässlich besonders schwerer Gewalttaten wie zuletzt dem Amoklauf in Winnenden wird immer wieder diskutiert, ob oder wie sehr ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Gewalt in Medien und dem Ausüben von Gewalt im sozialen Umfeld besteht. Besonders der Konsum von Computer- und Videospielen mit gewalttätigen Inhalten durch Jugendliche ist wissenschaftlich umstritten. Auf der einen Seite steht die Meinung, dass Gewalt in Spielen Aggressionslevels und Gewaltbereitschaft in Spielern und Spielerinnen erhöhe und daher zu einem Ansteigen von Gewalttaten in ihrem realen Umfeld führe.

Andere wiederum meinen, dass auch andere Faktoren (Probleme in Familie oder Schule, leichter Zugang zu Waffen, etc.) stärker berücksichtigt werden müssen und Spiele alleine nicht verantwortlich gemacht werden könnten. Dritte behaupten, wenn überhaupt ein Zusammenhang bestehe, dann sei es ein positiver: Existierende Aggressionen würden in Gewaltspielen eher abreagiert als angeregt ("Katharsisthese"). Es wird außerdem oft darauf hingewiesen, dass Computer- und Videospiele allgemein zum Erlernen von kognitiven und sozialen Fähigkeiten und zur Entwicklung von Medienkompetenz genutzt werden können, sodass pauschale Verurteilungen von Computer- und Videospielen eher kritisch zu betrachten sind.

Die EU hat im April 2003 das einheitliches Einstufungssystem für Computer- und Videospiele PEGI (The Pan-European Game Information) geschaffen. Bislang werden aber von PEGI nur Empfehlungen für Konsumenten und Konsumentinnen ausgesprochen, die Einstufungen sind für Herstellerfirmen unverbindlich.

Weiterführende Informationen finden Sie unter:

http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/verbotene-spiele/