Gender: Frauenförderung in Wirtschaft und Forschung
Viele Arbeitsfelder werden nach wie vor von Männern dominiert, weshalb es oft für Frauen nicht leicht ist, sich in diesen Bereichen zu behaupten und beruflich dort Fuß zu fassen. Die Politik kann hier aktiv gegensteuern; so will z.B. das Projekt "Töchtertag" Mädchen dazu ermutigen, Ausbildungen in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufen zu ergreifen. Generell setzt sich in vielen Bereichen die Meinung durch, dass nicht nur Arbeitnehmerinnen, sondern auch Betriebe durch spezielle Frauenförderungsprogramme profitieren.
Viele Arbeitsfelder werden nach wie vor von Männern dominiert, weshalb es oft für Frauen nicht leicht ist, sich in diesen Bereichen zu behaupten und beruflich dort Fuß zu fassen. Die Politik kann hier aktiv gegensteuern; so will z.B. das Projekt "Töchtertag" Mädchen dazu ermutigen, Ausbildungen in technischen, handwerklichen und naturwissenschaftlichen Berufen zu ergreifen. Generell setzt sich in vielen Bereichen die Meinung durch, dass nicht nur Arbeitnehmerinnen, sondern auch Betriebe durch spezielle Frauenförderungsprogramme profitieren.
Das "Diversity Management" (d.h. Management von Vielfalt und Verschiedenheit der Angestellten) soll Chancengleichheit verbessern und Gruppen von Angestellten besonders fördern, die traditionell nicht in bestimmte Berufssparten einsteigen oder Führungspositionen bekleiden. Der Begriff stammt aus den USA, wo seit den 1960ern vermehrt darauf geachtet wird, dass vor allem größere Betriebe Männer und Frauen aller Altersgruppen, verschiedener ethnischer Herkunft und mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen beschäftigen.
Auch Quotenregelungen können als Mittel eingesetzt werden, um die Gleichstellung von Frauen und Männern in der Wirtschaft zu erreichen. Im Jahr 2003 wurde in Norwegen gesetzlich festgelegt, dass mindestens 40% der Aufsichtsratpositionen in börsennotierten Unternehmen von Frauen besetzt werden müssten. Auch andere Länder, wie z.B. Schweden und Spanien, haben ähnliche Gesetze verabschiedet. In Österreich hingegen stößt der Vorschlag der Bundesministerin Heinisch-Hosek, zumindest in den Aufsichtsräten bei Firmen des Bundes Quoten festzulegen, jedoch auf Skepsis.
Mentoring und Coaching sind zwei weitere erfolgreiche Methoden der Frauenförderung und zielen auf die Unterstützung und Förderung von Frauen im Berufsleben und in der Karriereplanung ab. Im Zentrum stehen die Standortbestimmung, Reflexion über Weiterbildungsmöglichkeiten, sowie die Unterstützung von Frauen in Führungspositionen Des Weiteren gilt das Verändern von Arbeitsstrukturen und Arbeitsverhältnissen für berufstätige Frauen und Mütter als wichtiges Interesse des Mentoring. In Österreich wird es speziell in wissenschaftlichen Bereichen eingesetzt, um mehr Frauen in die Forschung zu bringen.
Quellen:
broschuerenservice.bmsk.gv.at (PDF)
frauen.bka.gv.at (Website)
www.work-life.at (PDF)
www.spiegel.de (Artikel auf Website)
diestandard.at (Artikel auf Website)
