Gender: Frauenhäuser
Frauenhäuser sind autonome Einrichtungen, in denen Frauen und ihre Kinder Schutz vor familiärer Gewalt suchen können. In diesen Häusern finden Frauen in Krisensituationen nicht nur eine vorübergehende Wohnmöglichkeit, sondern auch psychologische Beratung unabhängig von Einkommen, Religion oder Nationalität der bedrohten Frauen.
Frauenhäuser sind autonome Einrichtungen, in denen Frauen und ihre Kinder Schutz vor familiärer Gewalt suchen können. In diesen Häusern finden Frauen in Krisensituationen nicht nur eine vorübergehende Wohnmöglichkeit, sondern auch psychologische Beratung unabhängig von Einkommen, Religion oder Nationalität der bedrohten Frauen.
Mitarbeiterinnen bieten Hilfe bei der Verarbeitung von Gewalterfahrungen, bei Behördengängen und der Planung neuer Zukunftsperspektiven. Sie sind zur Verschwiegenheit verpflichtet, d.h. die schutzsuchenden Frauen bleiben absolut anonym.
2008 gab es in Österreich 26 autonome Frauenhäuser, die 718 Wohnplätze für misshandelte Frauen und ihre Kinder boten. Drei weitere nicht-autonome Einrichtungen boten zusätzlich 54 Plätze an. Laut einer Studie des Europarates aus dem Jahr 1997 sollten österreichweit jedoch mindestens 1.017 Frauenhausplätze zur Verfügung stehen. Die Finanzierung der Frauenhäuser (sowie der ambulanten Frauenberatungsstellen) ist in den meisten Bundesländern nicht rechtlich abgesichert, weswegen jedes Jahr um die notwendigen Mittel angesucht werden muss und langfristige Planungen erschwert werden.
Quelle: Homepage des AÖF, 15.1.2009
